Dompokal 2010

13.06.2010

LTV-Bremen erringt in Köln den (Aachener-) Dompokal

von Carsten Teuchert

Tja, da haben wir ganz schön was erreicht! Ich hoffe der geneigte Leser ist beeindruckt. Wie auf dem Bild rechts unschwer zu erkennen ist, durfte sich die Mannschaft des LTV mit dem "Dompokal" zieren!
Der mitteleuropäische Bildungsbürger wird jedoch sofort erkannt haben, dass es sich bei dem auf dem Pokal befindlichen Bauwerk um eine Nachbildung des Aachener Domes handelt, der seit diesem Jahr dem letztplatzierten Team überreicht wird.
Was sich zunächst wie eine Niederlage anhört, haben wir jedoch wie einen Sieg empfunden!

Die ganze Geschichte von Anfang an:

Am Sonnabend fand in Köln das traditionelle UWR-Turnier um den "Dompokal" statt. Es handelt sich um ein ganztägiges Turnier mit anschließender Fete, das sich vor allem an Zweitligateams und Nachwuchsmannschaften richtet. 15 Spieler durften je Mannschaft gemeldet und 12 je Spiel eingesetzt werden. (Diese Regelung haben im Übrigen auch alle Teams ausgenutzt)
Das Turnier war für uns als Saisonabschluss für die erfolgreiche Zweitligamannschaft geplant. Außerdem sollte erstmals Spieler /-innen der Nachwuchsmannschaft (Donnerstags 19-20 Uhr) Gelegenheit gegeben werden, Turniererfahrung zu sammeln.
Leider "bröckelten" uns in erstaunlicher Geschwindigkeit die Spieler ab, sodass wir uns gegen 4 Uhr Morgens mit insgesamt 9 Aktiven auf den Weg nach Köln machten:

Vom LTV:

  • Kalvis Grinvalds
  • Christine Pranz
  • Svenja Lange
  • Christina Morchner
  • Lothar Maienschein
  • André Noffke
  • Björn Ahrens
  • Michael Pelzl
  • Carsten Teuchert

Sowie als Gäste:

  • Markus Heine
  • Markus Heckrath
  • Jens Dingel

Von den 9 Spielern waren 3 aus der Nachwuchsgruppe, von denen wiederum zwei noch nie ein vollständiges Trainingsspiel absolviert hatten. Lediglich Svenja hat vergangenen Donnerstag erstmals ins Training hineingeschnuppert. Im Prinzip bestand bis gestern für alle drei UWR nur aus Einzelübungen und Kurzspielen im verkürzten Feld.
"Zum Glück" ging es ja auch "nur" ins Leistungszentrum nach Köln. Dort wartete das berüchtigte 5 Meter tiefe und 20 Meter lange Sprungbecken auf uns. Hier "durften" die drei "Novizen" also gleich in sieben (!) Spielen als vollwertige Teammitglieder ihr Debüt geben. Bei nur drei Wechselmöglichkeiten war mehr als genug aktive Spielzeit da und immer lastete auf jedem Einzelnen von uns eine große Verantwortung.

Um halb 10 ging es im ersten Spiel gegen Rheine (!), den, wie wir natürlich noch nicht wussten, späteren ungeschlagenen Turniersieger. Diese junge Mannschaft versuchte von Anfang an, mit sehr schnellem Spiel und großer Aggressivität das Geschehen zu bestimmen. Immer wieder gelang es ihnen in diesem langen, tiefen Becken unser Team zu über- / unterschwimmen und mit 2 oder drei Spielern allein vor unserem Korb aufzutauchen. Das 0:8 empfanden wir dann auch als erstklassige Beerdigung! Später stellte sich jedoch heraus, dass auch andere Mannschaften gegen Rheine "unter die Räder" gerieten. Es gelang uns zwar mit einigen Einzelaktionen weitere gute Tormöglichkeiten der Rheiner zu verhindern, insgesamt zeigten wir uns aber doch in allen Belangen überfordert.

Das tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch, hatte doch Björn im Vorfeld jedes Ergebnis besser als 0:10 als Sieg bezeichnet.....! Wenn man das so sieht, dann wurde unsere Siege von Spiel zu Spiel deutlicher.

Gegen die gute erste Kölner Mannschaft kassierten wir später zwar noch einmal 5 Treffer, ansonsten gelang es uns aber immer besser "dagegen zu halten" und in den Spielen nicht mehr als zwei oder drei Treffer des Gegners zuzulassen. Raumaufteilung, Zeitpunkt und Ablauf der Wechsel, Abwehrverhalten,...etc. , in allen Bereichen waren von Spiel zu Spiel große Fortschritte zu verzeichnen.
Im letzten Spiel des Tages ging es dann gegen Konstanz um die Frage, wer das Turnier als Letzter beenden würde.
Gegen dieses Team hatten wir in der Vorrunde bereits 0:3 verloren, und noch relativ "wenig Sonne gesehen". So waren die Mannen vom Bodensee auch ziemlich konsterniert, als nicht sie, sondern wir die ersten Torchancen herausspielen konnten. Kalvis, Lothar, Christine, Björn, Michael und Carsten gelang es einige Male, gefährlich an und über den Konstanzer Korb zu kommen. Mit etwas Glück und Geschick gelang es diesen jedoch, ein Gegentor zu verhindern.
Auf unserer Seite lief es nicht ganz so glücklich. Nach einem gut vorgetragenen Angriff gelang es den Konstanzern Druck aufzubauen und einige Zeit immer wieder unseren Korb anzugreifen. Nach einiger Zeit mussten wir den vorangegangenen Belastungen Tribut zollen und unser Gegner konnte mit einer kraftvollen Einzelaktion eine Lücke in der Abwehr ausnutzen.

Danach gab es noch Chancen hüben wie drüben, doch das 0:1 hatte bis zum Abpfiff Bestand. So passte dann aber auch alles ins Bild! Von Spiel zu Spiel gelang es uns, immer näher an das Niveau der Konkurrenten heranzurücken, um am Ende mit unserer besten Turnierleistung nur knapp geschlagen zu werden.

DAS HAT DEFINITIV LUST AUF MEHR GEMACHT!

Ich hoffe (und hatte auch den Eindruck) dass dies auch den Neueinsteigern so ging und freue mich darauf, bald häufiger mit ihnen spielen zu können (und das war ja irgendwie auch das Ziel des Ganzen...).

Ein spielerisches Highlight gab es aber auch für uns:
An diesem Wochenende absolvierte die deutsche Herren U21-Nationalmannschaft ein Trainingslager. Sie nutzte den Sonnabend, um im Rahmen des Dompokals außer Konkurrenz 5 Trainingsspiele gegen Turniermannschaften zu absolvieren. Aufgrund unserer 88 Tore in der Liga wurden wir als vermeintlich stärkster Sparringspartner ausgewählt.
Glücklicherweise durften sich die Gegner der U21 verstärken, wenn sie dies wünschten. Auch wir haben diese Möglichkeit genutzt und zumindest auf 12 Spieler aufgestockt. Mit Markus Heine aus Berlin (der in den vergangenen Monaten oft mit uns trainiert hat und seit Kurzem übrigens in Hamburg lebt und trainiert.....), sowie Markus Heckrath und Jens Dingel aus Köln (beide Herren A-Nationalspieler und frischgebackene Europameister) konnte man wirklich von "Verstärkung" sprechen.
Trotzdem wurde gewechselt wie zuvor, sodass Anfänger und Europameister gleichermaßen zum Einsatz kamen!
Nach hartem Spiel stand es am Ende 1:3 und wir waren damit die einzige Mannschaft, der es gelungen war ein Tor gegen die Nationaljunioren zu erzielen und das Spiel lange offen zu gestalten.

Soweit die Spielberichte. Zum Schluss sei noch erwähnt dass das Turnier mit einer großen Party in einer ruhig gelegenen Schützenhalle in einem Kölner Vorort endete, bei der erst zwei Minuten nach sechs der Stecker aus den Megaboxen gezogen wurde.

Michael Pelzl hat während der Siegerehrung, bei der wir den "Aachener Scherzpokal" als Wanderpreis für den "glorreichen Letzten" erhielten lauthals angekündigt, dass wir den Preis im nächsten Jahr verteidigen würden! Aber das ist eine andere Geschichte, die Michael erzählen sollte.....!!!!

5. Spieltag 2. Bundesliga Nord in Bad Oldesloe

02.05.2010

LTV Bremen spielt wieder in der ersten Unterwasserrugby Bundesliga!

von Carsten Teuchert

Der 5. und letzte Spieltag der 2. Bundeliga Nord in der Saison 2009/2010 fand am 02.05.2010 in Bad Oldesloe -und damit am Standort des Konkurrenten DUC Lübeck- statt. Im Rahmen dieses Spieltages wurden insgesamt 8 Begegnungen ausgetragen.

Hier kam es nun zum „Showdown“ zwischen der Mannschaft des LTV-Bremen und den beiden verbliebenen Konkurrenten DUC Lübeck und SPG Stelle/Bielefeld um den ersten Tabellenplatz und damit um den direkten Aufstieg in die 1. Bundeliga.

Der Gastgeber und die Mannschaft des LTV Bremen hatten je drei Spiele zu absolvieren. Dabei kam es auch zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften.
Das Team des LTV Bremen ging mit der besseren Ausgangsposition ins Rennen. Die Mannschaft hatte im Verlauf der Saison alle Spiele siegreich gestalten können und dabei ein gutes Torverhältnis erzielt. Die Mannschaft des DUC Lübeck war ähnlich erfolgreich, hatte jedoch das Hinspiel gegen Bremen mit 0:4 verloren und konnte auch in einem anderen Spiel nur ein Remis erzielen.

Somit war klar, dass Bremen entweder zwei der drei Spiele gewinnen oder nur den direkten Konkurrenten schlagen mußte, um sich aus eigener Kraft für das „Rugby-Oberhaus“ zu qualifizieren.

Lübeck gewann seine ersten beiden Spiele gegen DUC Berlin und ST Berlin souverän mit 4:2 und 10:0. Bremen war mit 8:0 gegen Rostock erfolgreich.

Das direkte Aufeinandertreffen der beiden Spitzenteams entwickelte sich dann wie erwartet zum besten und härtesten Spiel der gesamten Saison. Lübeck verteidigte sicher seinen Korb und ließ zahlreiche Bremer Angriffe wirkungslos verpuffen, sodaß die Mannschaft des LTV Bremen nur ein Tor erzielen konnte. Das Team des DUC Lübeck nutzte hingegen zwei Konterchancen eiskalt aus und gewann am Ende nicht unverdient mit 2:1.

Im letzten Spiel der Saison war Bremen damit unter Zugzwang. Die gegnerische Mannschaft des DUC Berlin hatte bereits Lübeck das Leben recht schwer gemacht und wollte unbedingt einen guten Saisonabschluß zeigen. Mit Wut im Bauch gelang es den Bremern jedoch schnell, das „Heft in die Hand zu nehmen“ und den Gegner sicher zu kontrollieren. Nach rascher Führung wurde der Vorsprung kontinuierlich bis zum 9:0 Endstand ausgebaut. Damit war der Aufstieg perfekt! Die Mannschaft des LTV Bremen wird mit 33 Punkten und 88:7 Toren Meister der zweiten Liga!

Auch der unvorsichtige Kontakt eines Bremer Spielers mit einer Kante des Beckenrandes kurz vor Ende des letzten Spieles vermochte die Freude über den Aufstieg nicht nachhaltig zu trüben, zumal das sympathische Notaufnahmeteam der benachbarten "Asklepios"-Klinik mit drei Stichen dafür sorgte, dass alsbald wieder Entwarnung gegeben werden konnte.

Die Mannschaft des LTV Bremen blickt auf eine sehr erfolgreiche Saison 2009/2010 zurück:

  • Es wurde erfolgreich Nachwuchswerbung betrieben.
  • Eine zusätzliche Trainingszeit für „Anfänger“ und Techniktraining eingerichtet konnte eingerichtet werden.
  • Das Schwimmbad in Bremen-Grohn wurde als zusätzliche Trainingsstätte für „Sonder- Trainingseinheiten“ erschlossen.
  • In Bremen-Nord wurde auch nach Jahrzehnten das erste Mal wieder ein Bundesligaspieltag auf bremischem Boden ausgerichtet.
  • Es gelang es eine große Anzahl an Spielern für die Liga zu gewinnen (18),
  • erfahrene Spieler für Training und Liga zu reaktivieren
  • und eine regelmäßig hohe Trainingsbeteiligung herzustellen.

Auf diesem Fundament aufbauend lautet das sportliche Ziel für die nächste Saison, nicht wieder abzusteigen sondern einen Mittelfeldplatz unter den sechs starken Teams der ersten Liga zu erzielen und den einen oder anderen Konkurrenten wie den lange ungeschlagenen "Platzhirschen" BUR Berlin mal richtig zu „ärgern“. Dazu soll auch wieder einen Ligaspieltag in Bremen ausgetragen werden.

Der Dank der Mannschaft gilt u.a. den Verantwortlichen des LTV Bremen sowie der bremischen und oldenburgischen Tauschsportvereine für ihre kontinuierliche Untersützung bei der Entwicklung der Mannschaft und unseres Sports. Wir danken auch den Mitarbeitern des „Olantis“ in Oldenburg und des Uni-Schwimmbades in Bremen für ihre immer wieder gezeigte Geduld mit uns.
Nicht zuletzt bedanken wir uns bei den Verantwortlichen des Sportbades in Bremen-Grohn, die uns diese tolle neue Trainingsstätte so unbürokratisch und kurzfristig zur Verfügung stellen sowie allen Familienangehörigen und Helfern, die uns in der nun abgeschlossenen Saison die Teilnahme an Training und Liga und die Ausrichtung des Spieltages ermöglicht haben.

4. Spieltag der 2. Bundesliga Nord

Am 07.03.2010 wurde zum ersten Mal ein Spieltag der UWR-Bundesliga in Bremen ausgerichtet.

  • Ort: Schwimmbad in Bremen-Grohn, Friedrich-Humbert Straße
  • Uhrzeit: 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Mannschaften und Spielbegegnungen

Spiel

Blau

Weiß

27

LTV Bremen

UWR Rostock 071

28

SPG Stelle/Osnabrück

DUC Berlin

29

Sporttaucher Berlin

LTV Bremen

30

SPG Paderborn/Bielefeld

UWR Rostock 071

31

LTV Bremen

DUC Berlin

32

SPG Stelle/Osnabrück

UWR Rostock 071

33

SPG Paderborn/Bielefeld

LTV Bremen

34

Sporttaucher Berlin

DUC Berlin

35

SPG Paderborn/Bielefeld

SPG Stelle/Osnabrück

 Verantwortlicher Ansprechpartner: Jörg Schicke

 

 

2. Spieltag der 2. Bundesliga Nord in Paderborn

12.12.2009

Am 2. Spieltag der 2.BL Nord erhöhte die Bremer Mannschaft ihr Saisonergebnis auf 27 Tore bei 0 Gegentoren.

von Carsten Teuchert

Acht Spiele fanden im Paderborner Stadtteil "Schloß Neuhaus" statt. Neben den bereits bekannten Mannschaften Paderborn, Stelle, Sporttaucher Berlin, Lübeck und uns (LTV Bremen) griff erstmals die Mannschaft vom DUC Berlin ins Ligageschehen ein.

Es zeigte sich, dass auch mit dieser Mannschaft um die Aufstiegsplätze zu ringen sein wird. Obwohl extrem ersatzgeschwächt, aufgrund einer Grippewelle innerhalb der Mannschaft konnten nur 7 Aktive antreten, rangen sie den Mitfavoriten aus Lübeck ein Unentschieden ab (2:2), besiegten Stelle (4:3) und unterlagen nur den Gastgebern aus Paderborn (unverdient hoch 2:6).

Mit diesem neuen Konkurrenten im Nacken galt es um so mehr, die eigene Marschroute einzuhalten. Die lautete: 3 Siege einfahren um direkte Konkurrenten auf Abstand zu bringen! Das kann man sich natürlich leicht vornehmen, die Frage ist ja nur, WIE man das umsetzt.
In den vergangenen Jahren ist es uns häufig passiert, dass wir in den ersten Spielen eines Spieltages knapp verloren oder schnell in Rückstand gerieten. Häufig folgte auch auf ein gutes Spiel eine verschlafene erste Halbzeit im Nächsten.
Wir nahmen uns also vor, diese Schwäche zu beseitigen und von der ersten Sekunde an Druck auf den Gegner auszuüben, ihn in die eigene Abwehr zu drängen, zu Fehlern zu zwingen, zu ermüden und dann mit unseren starken Angreifern den Abwehrriegel zu knacken.
Diese offensive Spielweise verlangt ein hohes Maß an Aggressivität, Schnelligkeit und Ausdauer. Gerade in einem kleinen Becken wie dem Paderborner (12,5 m lang x 9 m breit x 3,5 m tief) muß man außerdem extrem wachsam sein, um sich keine Kontertore einzufangen.
In jedem Fall ist es von Vorteil einen großen Kader zu haben, um durch häufiges Wechseln stets ausgeruhte Spieler im Wasser haben zu können. Auch an diesem Spieltag waren wir wieder mit 14 Spielern angereist und konnten daher in jedem Match 12 ausgeruhte Spieler ins / ans Becken bringen und zusätzlich noch Reservespieler einwechseln.

Wie ernst wir diesen Spieltag nahmen, bekam zunächst die starke Paderborner Heimmannschaft zu spüren. Bereits nach 15 Sekunden lag der Ball in deren Korb. Unser Plan, die eigene Abwehr aufzulösen und sofort mit fünf Spielern gleichzeitig zum gegenerischen Korb durchzustoßen war aufgegangen und es stand 1:0. Diese Überraschung gelang natürlich nur einmal. Paderborn richtete sich massiv vor dem eigenen Korb ein und verteidigte konsequent.
Mit dem 1:0 im Rücken gelang es aber auch uns, unser Spiel aufzuziehen und Paderborn in der eigenen Hälfte "festzunageln". Ohne Pause wurde der gegnerische Korb attackiert und nach und nach fielen dann auch die Tore zum Endstand von 4:0. Vor dem eigenen Korb gab es vielleicht zwei oder drei brenzlige Situationen, die dann aber jeweils souverän gemeistert wurden.

Nach nur einem Spiel Pause war die Bremer Mannschaft noch "heiß" und wir nahmen uns vor, gegen Stelle genauso reinzugehen, wie gegen Paderborn. Stelle hatten wir bereits vor zwei Wochen mit 10:0 bezwungen. Weniger Tore sollten es diesmal auch nicht werden. Das Halbzeitergebnis von 11:0 sagt dann eigentlich schon alles aus. Immer wieder ging es mit Volldampf zur Sache und fast jeder Angriffszug konnte am Ende im gegnerischen Korb untergebracht werden. In der zweiten Halbzeit gelang es den Steller Spielern dann einige Male, Bremer Spieler in Rangeleien zu verwickeln, den Ball einzuklemmen und dadurch den Spielfluß zu unterbrechen. Trotzdem stand am Ende ein 19:0 auf der Anzeigetafel. Auch ältere Spieler (und Rainer Hamschmidt, mit 72 Jahren vermutlich ältester deutscher Ligaspieler, kann auf Jahrzehnte zurückblicken) erinnerten sich nicht, dass eine Bremer oder Oldenburger Mannschaft jemals einen so hohen Sieg eingefahren hätte.

Nun galt es im letzten Spiel des Tages noch den Härtetest gegen Lübeck zu bestehen. Lübeck war nur mit zehn Spielern angereist und mußte auf einige starke Spieler verzichten. Mit zwei ehemaligen Nationalspielern und vier weiteren guten und erfahrenen Aktiven konnte aber eine starke "erste 6 " ins Wasser gebracht werden. Die mußte gegen DUC Berlin aber auch schon hart ran und sich das Unentschieden (2:2) nach einem zwei Tore Rückstand zur Pause erkämpfen. Mit unserem größeren und recht homogenen Kader waren wir dadurch vielleicht etwas im Vorteil.
Auf jeden Fall ließ sich die Lübecker Mannschaft nicht so überraschen wie die Paderborner. Es entwickelte sich aber im Prinzip das gleiche Spiel wie gegen den Gastgeber. Wir machten konsequent Druck und ließen dem Gegener keine Luft, sodaß zur Halbzeit ein deutliches 3:0 zu Buche stand. In der zweiten Halbzeit versuchte es Lübeck dann wie beim Spiel gegen DUC Berlin und ließ fast nur noch die besten 6 spielen. Doch auch denen gelang es nicht unser aggressives Spiel zu unterbinden. Wenige brenzlige Situationen wurden widerum souverän gemeistert. Am Ende wurde Lübeck deutlich mit 4:0 bezwungen.

In den beiden noch nicht erwähnten Spielen das Tages besiegten die Sporttaucher Berlin die Mannschaft aus Stelle mit 8:0 und erkämpften ein torloses Remis gegen die Gastgeber.

Insgesamt können wir auf einen perfekten Spieltag zurückblicken. Wenn es im Februar nach Berlin geht, haben wir spielfrei. Unser nächster Einsatz wird am 07.03.2010 in Bremen sein. Zum ersten Mal richtet eine Bremer Mannschaft einen Bundesligaspieltag aus. Im heimischen "Sportbad St. Magnus" dürfen wir dann gleich 4 mal ran und können im günstigsten Fall schon die Tickets für die erste Liga lösen!

Aus dem Kader herauszuheben ist heute auf jeden Fall Jürgen Bundkiel, der über die Hälfte unserer 27 Tore erzielte. Auch der älteste Spieler Rainer Hamschmidt erzielte ein wichtiges Tor gegen Paderborn. Karsten Heiland, eher für Spielaufbau und Abwehr verantwortlich, durfte sich nach fast 10 Jahren Unterwasserrugby über sein erstes Tor in der Bundesliga freuen.

Rostocker Greif

27. Juni 2009

Die Bremer Rugbys greifen wieder an

Bereits im ersten Turnier nach einer langen Pause konnten
die Bremer Unterwasser-Rugby`s eine zufriedenstellende
Platzierung erspielen.

Von Jörg Sommer

Nach Monaten der Liga- und Turnierabstinenz beschlossen die Bremer Unterwasser- Rugby Spieler endlich wieder an einem Turnier teilzunehmen. Dieses sollte das 1. Rostocker Greif – Turnier sein. So meldete man sich bereits im April 2009 mit einer hoffnungsvollen Mannschaft, bestehend aus den Spielern Jochen von der Reidt, Antonio Lo Baido, Jörg Schicke, Carsten Teuchert, Enno Bronger, Jörg Sommer, Björn Ahrens, André Noffke, Jane Neas, Nils Freese, Ralf Herzog und Hendrik Lusch bei dem Turnier an.

Nach einer guten Turniervorbereitung muss die Mannschaft jedoch eine Woche vor dem Turnier auf ihren Mannschaftsführer Jörg Schicke, wegen einer sich im Training zugezogenen Ohr-Verletzung verzichten.
Hoch motiviert, trotz dieser Schwächung der Mannschaft, reiste der Großteil der Spieler bereits am Freitagabend in Rostock an. Lediglich die Spieler Jochen, Jane, Antonio und der verbliebene Jörg Sommer, fuhren in den frühen Samstagsmorgenstunden in Richtung Rostock. Jedoch genau eine Stunde vor dem Turnier und 68 km vor Rostock, fiel der Flachriemen vom Motor ab, so dass die Weiterfahrt mit dem Pkw nicht mehr möglich war. Dank einer optimalen Koordinierung, konnten zum einen die Spieler Jochen, Jane und Antonio durch Ralf sofort mit einem anderen Auto abgeholt werden und zum anderen konnte Carsten unsere ersten beiden Spiele etwas weiter nach hinten verlegen. Und schließlich gelang es Jörg mithilfe des ADAC, das defekte Fahrzeug in die Werkstatt schleppen zu lassen und mittels Leihwagen noch rechtzeitig zum ersten Spiel an der Spielstätte einzutreffen.

Das erste Spiel der Bremer erfolgte gegen die Sporttaucher Berlin (eine Mannschaft aus der Zweiten Bundesliga).
Trotz, oder gerade wegen der Nachteile vor dem Turnier, war die Bremer Mannschaft hoch motiviert und wollte optimal in das Turnier starten. Mit einem spielerisch flüssigen 4: 0 Sieg, durch die Tore von Ralf und dreimal Antonio, wurde so der Grundstein für diesen Turniertag gesetzt. Hervorzuheben war, dass sich die drei Turnierneulinge André, Jane und Jörg in ihrem ersten Turnier sehr gut in die Mannschaft eingefügt haben und auch die Wechsel einwandfrei vonstatten gingen.
Mit diesem Ansporn ging es in gleicher Ausstellung in das zweite Spiel gegen die Mannschaft von Göttingen ( gerade aufgestiegen von der zweiten in die erste Bundesliga). Trotz der großen Motivation aus dem ersten Spiel und das Gewinnen des Anschwimmens gelang es der Mannschaft von Göttingen schnell zu kontern und so in den ersten 2 Minuten mit einer 2:0 Führung vorzulegen. Hierdurch trat in der Bremer Abwehr ein wenig Unruhe ein, die sich aber mit Fortdauer des Spiels wieder legte. Zwar war im weiteren Verlauf des Spiels die Mannschaft von Göttingen den Bremern immer einen halben Meter voraus und eine halbe Flosse schneller, so dass die Bremer zwar gut in das Spiel hinein kamen, jedoch nicht den notwendigen Druck vor dem Tor der Göttinger Mannschaft aufbauen konnten. Die Göttinger spielten sich noch einige Konter heraus und das Spiel ging am Ende mit 6:0 für die Bremer verloren.

Trotzdem war die Stimmung in der Bremer Mannschaft gut da wir, trotz der Niederlage, mit dem Sieg aus dem ersten Spiel den zweiten Platz in der Vorrunde sicher hatten und uns somit für die Zwischenrunde qualifiziert hatten.
In einer Besprechung nach dem Spiel wurden unsere gemachten Fehler noch mal
klar angesprochen.

Nun hoffte man auf eine optimale Auslosung für die Zwischenrunde.
Unser Mannschaftskapitän Carsten nahm an der Auslosung teil. Hier erfolgte eine Hammer - Auslosung für die Bremer Mannschaft. In ihre Gruppe wurde nicht nur wieder die Göttinger Mannschaft (1. Bundesliga!) sondern auch noch die dänische Mannschaft von TusD Odense (1. Liga Dänemark, die in der Vorrunde beide Spiele mit 6:0 gewannen) gelost.
Mit diesem schweren Los, besprachen wir uns erneut, und stellten die Mannschaft ein wenig um, so dass die Neulinge Jane, Andrè und Jörg auf eigenen Wunsch einen Dreierwechsel spielten.
Das erste Spiel der Zwischenrunde gegen die dänische Mannschaft TusD Odense verlief anfangs schon besser. Durch zwei leichte Fehler gelangt es den Dänen in den ersten 5 Minuten eine 2:0 Führung zu erzielen. Trotzdem spielte die Bremer Mannschaft gut mit. Dann wurde das Spiel durch die Dänen etwas ruppiger, aber die Bremer hielten dem gut Stand. Am Ende waren die Dänen in diesem Spiel doch überlegen so dass, trotz der Steigerung der Bremer, zum Ende dieses Spieles nur ein 4:0 zugunsten der Dänen herauskam.
Nun hoffte man auf das zweite Spiel gegen die Göttinger Mannschaft, bei dem die Bremer die Fehler aus dem ersten Spiel ablegen wollten. Es sollte eine Revanche werden.

Denn trotz der Niederlage gegen die Dänen war die Bremer Mannschaft immer noch voll motiviert und gut eingestimmt. Wenn wir schon noch mal gegen die Göttinger Mannschaft spielen müssen, dann wollten wir uns diesmal aber besser verkaufen. Mit diesem Anspruch ging die Mannschaft ins Wasser. Nach dem Anschwimmen hatte zunächst Göttingen den Ball, jedoch durch das gute Vorchecking der Bremer konnte der Ball sofort wiedergewonnen werden. Was darauf folgte, war eine totale Steigerung der sportlichen Leistung der Bremer Mannschaft. Man spielte befreit auf, griff den Gegner sofort an und baute sogar eigene, klare Spielzüge auf. Trotzdem gelang es den Göttingern mit zwei guten Einzelleistungen zwei Tore zu erzielen. Im Anschluss daran hatten die Bremer das Spiel recht gut im Griff und machten richtig Druck vor dem Korb der Göttinger. Jedoch merkte man jetzt, dass der letzte Impuls (war es dass das Fehlen von Mannschaftsführer Jörg Schicke ?!?) in der Mannschaft noch fehlte, um im Angriff im richtigen Moment die entscheidenden Tore zu setzen. Doch die Leistung und der Einsatzwille haben gestimmt, so dass der Spaß am Spiel bei der Bremer Mannschaft vorhanden war. Am Ende stand diesmal nur ein 2:0 für Göttingen in der Ergebnisliste. Selbst die Göttinger Mannschaft konnte sich des Lobes über die Leistungen der Bremer Mannschaft ( „Mensch Jungs das war richtig gut, weiter so, ....das Spiel hat Spaß gemacht“) nicht entziehen.

Nach diesen Ergebnissen aus der Zwischenrunde stand fest, dass die Bremer Mannschaft sich für das Endspiel um den fünften Platz qualifiziert hatte. Der dortige
Gegner war die Mannschaft von Lübeck, die in dieser Saison auch in der Zweiten Bundesliga spielt.

Für unser letztes Spiel gegen Lübeck besprachen wir uns noch einmal. Der Schwung und die Motivation der vorherigen Spiele sollte auch in unser letztes Spiel des Turniers mit hinein getragen werden. Antonio zeigte uns die Stärken innerhalb der Bremer Mannschaft auf und verglich diese mit den Leistungen der Lübecker aus den vorangegangenen Spielen.
Wir besprachen Spieltaktiken und Spielzüge und wie man das Spiel optimal gestalten könnte, denn der 5. Platz sollte jetzt geholt werden.
Die Motivation der Mannschaft war auf dem Höchstpunkt. Selbst der Anfänger Jörg Sommer (gerade mal 3 Monate beim Unterwassser-Rugby dabei und vorher nie getaucht oder mit Flossen und Schnorchel geschwommen) verkündete in der Mannschaftsbesprechung recht vorlaut, dass er mit einem Tor am Mannschaftserfolg im letzten Spiel beitragen möchte.
Entsprechend dieser Vorgaben ging die Mannschaft ins Wasser. Die Anweisung und Spieltaktiken von Antonio wurde bereits ab der ersten Sekunde umgesetzt. Das Anschwimmen wurde gewonnen und ein konsequenter Druck wurde vor dem Lübecker Tor aufgebaut, so dass man mit dem notwendigen Druck und Biss das Spiel fast ausschließlich vor den Lübecker Korb verlegte. Doch auch die Lübecker Mannschaft hatte sich auf die Bremer Mannschaft eingestellt, trotzdem gelang es den Bremen durch das gute Zusammenspiel die fällige 1:0 Führung durch Antonio zu erzielen. Auch nach unserem ersten Tor konnten wir den Druck weiter aufrechterhalten und es war Jochen, der in schönster Rugbymanier das 2:0 in den Lübecker Korb einlegte.

Nach dieser Führung der Bremer steigerten sich auch die Lübecker, so dass sie sich mehr als 4 Minuten einen guten und durchdachten Angriff vor dem Bremer Korb erspielten. Der Druck der Lübecker wurde größer und gleichzeitig mit dem Druck der Lübecker steigerten auch die Bremer ihre Abwehrleistung und sorgten dafür dass der Lübecker Angriff ohne Erfolg blieb.
Erst nachdem Carsten den Ball vor dem eigenen Korb den Lübeckern wieder abnehmen konnte und einen Konter startete, öffnete sie sich das Spiel wieder und es kam zu erneutem Druck der Bremer Mannschaft vor dem Lübecker Korb.
Entsprechend der Vorgaben von Antonio wurden nunmehr wieder die Angriffe der Bremer gestartet. Eingeleitet von Carsten, über Jörg ,der Antonio wieder vor dem Korb der Lübecker anspielte, begann Antonio mit einem Angriff auf den Korb der Lübecker. In dem Moment als der Torwart sich dem Angriff von Antonio erwehrte, spielte dieser dem Ball zu Jörg, der entsprechend seiner Vorankündigung diesen schönen Angriff mit dem dritten Korb (sein allererstes Tor im allerersten Turnier!!!) für die Bremer Mannschaft in Abstaubermanier krönte.

Anschließend wurde der Druck durch die Bremer weiter vor dem Lübecker Korb bis Ende Spieles gehalten. Schließlich endete das Spiel mit einem gerechtem 3:0 für die Bremer Mannschaft.
Nach diesen tollen Ergebnis, gab es erst einmal reichlich Kaffee und Kuchen von dem Rostocker Ausrichter, wobei Jochen auf der nassen Treppe wegrutschte und sich den Fußknöchel prellte und er später mit Eis am Fuß die Heimreise antreten musste. Die anschließende Siegerehrung mit Grillwurst und Bier am Vereinsheim der Rostocker an einem Tauchsee war schön und nett, könnte jedoch entsprechend des Turniers noch ein klein wenig optimiert werden.
Auf jeden Fall freuen wir uns schon heute auf eine erneute Teilnahme an diesem Turnier im nächsten Jahr.

Mit unserer Leistung und einem erzielten fünften Platz der Bremer Mannschaft bei 9 teilnehmenden Mannschaften, von denen fast jede Mannschaft in der Liga spielt, war das für uns ein sehr gutes Ergebnis und ein super Einstieg in die geplante neue Spielsaison 2009/2010.
Und es sollte uns alle motivieren weiter an schönen und erfolgreichen Spielen und Turnieren innerhalb der Saison mitzuwirken, wie aber auch immer im Training präsent zu sein.

Abschließend bleibt der Dank an alle Spieler und deren Familien und Freunde, die den Spielern für das Turnier frei gaben sowie aller Teilnehmer an dem Turnier und vor allem den zahlreichen Helfern von den Rostocker Ausrichter, die dieses Turnier ausgeschrieben und toll umgesetzt haben.
–    Vielen Dank !!!!!!!

 

 

Jahresrückblick 2009

In den Jahren 2004 und 2005 spielte die Spielgemeinschaft LTV Bremen / PSV Oldenburg bei der DM unter den besten 8 Mannschaften Deutschlands. Leider konnte der Weggang einiger starker Spieler in der Folgezeit nicht kompensiert werden. Nach dem Abstieg in die 2. Liga Nord im Jahr 2007 spielte die Mannschaft 1 Jahr mit stetig sinkender Beteiligung in der 2. Liga Nord. Für die Saison 2008/09 konnte keine spielfähige Zweitligamannschaft mehr gemeldet werden. Der Tiefpunkt war wohl im Sommer 2008 erreicht, als auf Grund mangelnder Beteiligung das Training in Oldenburg und Bremen in Gefahr war.
Zu diesem Zeitpunkt setzten sich mehrere Mietglieder der Kernmannschaft zusammen um sich um die Zukunft des Bremer/Oldenburger UW-Rugbys Gedanken zu machen. Es wurde ein Arbeitspapier entwickelt, welches die Zukunft der Mannschaft und des UW-Rugby Sports in HB / OL sichern sollte. Später sollte daraus „die Grundlagen“ des Bremer /Oldenburger UW-Rugbys entwickelt werden.
Im Herbst 2008 entstand eine Neuauflage des UW-Rugby-Flyers, der professionell gedruckt wurde und für Werbung sorgte. Die Erstauflage des neuen Flyers war schnell vergriffen und es wurde eine 2. Auflage gedruckt. Bis zum Ende des Jahres stieg die Trainingsbeteiligung spürbar an und der UW-Rugby Sport in OL/HB hatte sich auf den Weg aus der Krise gemacht.

Das Jahr 2009

Das Jahr 2009 brach ohne Ligamannschaft an. Im Februar erklärten Enno und Jörg sich bereit den Job des langjährigen Rugbywarts Jochen zu übernehmen. Der LTV Bremen sicherte seine Unterstützung für den Wiederaufbau einer Ligamannschaft zu. Die Idee, in den Bremer Tauchvereinen Werbung zu betreiben stieß auf großes Interesse. An 4 Probetrainingsabenden wurde den Bremer Tauchvereinen sowie den Ausbildungsleitern unter großer Beteiligung die Grundzüge des UW-Rugbys näher gebracht. Carsten Teuchert sorgte für Werbung in der lokalen Presse.
Im Rahmen der Neugestaltung der Webseite des LTV Bremen wurden dort un einem eigenen Teilbereich "Unterwasserrugby" aktulle Informationen bereitgestellt, so dass diese nun aktuell über UW- Rugby informiert. Die Vereine und der Vorstand des LTV wurden mit eigens angepassten Newslettern informiert.
In den LTV Sitzungen wurde UW-Rugby zum regelmäßigen Tagesordnungspunkt. Die Finanzierung des Schiedsrichterlehrgangs in Bremen wurde zugesagt und das Budget der Mannschaft wurde aufgestockt. Die Idee eine Anfängertrainings für die Tauchvereine wurde geradezu euphorisch vom LTV aufgenommen und es wurde eine zusätzliche einstündige Anfänger-Trainingszeit ins Leben gerufen.
Mitte 2009 war die Planung für die Ligasaison bereits soweit fortgeschritten, dass dem LTV die Meldung für die Liga zugesichert werden konnte.Der Schiedsrichterlehrgang fand im September unter großer Beteiligung statt, so dass die Ligamannschaft jetzt über 9 ausgebildete Schiedsrichter verfügt. Das Anfängertraining startete im November und hat sich inzwischen etabliert. Die Trainingsbeteiligung beim regulären Training erreichte mit 22 Spielern im Herbst ein historisches Rekordniveau.
Ein Grundlagenpapier wurde veröffentlicht und manifestierte die Grundregeln unserer Gemeinschaft und Trainingspünktlichkeit und Planbarkeit des Trainings sind seitdem verbessert worden.
Die erfolgreiche Teilnahme am Spassturnier in HRO im Juni führte die zahlreichen Anfänger an das Turniergeschehen heran. Die Vorbereitung für den Ligastart war somit erfolgreich abgeschlossen und mit 19 Ligaspieler existiert eine solide Basis für die Teilnahme am Ligabetrieb. Wie gut die Vorbereitung wirklich war, überraschte wohl selbst die größten Optimisten. Die Mannschaft startet mit 5 Siegen in 5 Spielen in die Saison und musste kein Gegentor hinnehmen.

Die Zukunft

Mit insgesamt 41 erzielten Toren und ohne Gegentor blickt man als Tabellenführer freudig auf den 3. Spieltag im März 2010 in Bremen voraus. Die erstmalige Ausrichtung eines Spieltages unterstreicht die Ambitionen der Mannschaft wieder zu einer festen Größe im Norddeutschen UW-Rugby zu werden.
Nach den Erfolgen in den Ligaspielen ist der Wiederaufstieg in die höchste Norddeutsche Spielklasse das große Ziel der Mannschaft für das Jahr 2010. Die Herausforderung wird es sein, die neuen Strukturen zu festigen und das Training so aufzubauen, dass der Nachwuchs und die Weiterentwicklung der Mannschaft im technischen und taktischen Bereich gesichert ist.
Die Intensivierung der Pressearbeit, Projekte wie Beteiligung an Filmen in zwei Kunstprojekten und die Weiterverbreitung des Flyers gehören zur absoluten Notwendigkeit um den Nachwuchs und den Erfolg der Mannschaft für die Zukunft zu sichern.

UW-Rugby Newsletter Oktober 2009

Anfängertraining ab 22.10.2009

Auf der letzten LTV Sitzung wurde eine Trainingszeit für ein Anfängertraining zugeteilt. Das Anfängertraining wird am 22. Oktober starten. Trainingszeit ist immer Donnerstags von 19-20 Uhr. Zielgruppe für dieses Training sind Anfänger aus den Tauchvereinen sowie alle interessierten Anfänger, die bereits am regulären Training teilnehmen.

Turniere

Die Ausschreibung zum Göttinger Neujahrsturnier ist raus. Das Turnier findet am 16.01.- 17.01.2010 statt. Die abendliche Party ist legendär und Turnier ist als gut organisiertes Spaßturnier wirklich empfehlenswert.

Liga

Planung erster Spieltag

Der 1. Ligatermin findet am 29.November 2009 in Rostock statt. Alle Ligaspieler sollten den Termin JETZT prüfen und ggf. absagen.

Veröffentlichungen Zeitung / Internet / etc.

SchickeSeite aktualisiert

Ich hab mich mal wieder hingesetzt und www.schickeseite.de auf den Stand der Dinge gebracht. Folgende Inhalte sind aktualisiert:

  • Presseveröffentlichungen – Links – Termine – Trainingszeiten
  • Mannschaftsseite mit Fotos aller Ligaspieler

LTV Webseite

Auf der LTV Webseite www.ltv-bremen.de finden sich nun Inhalte zum UW-Rugby.

Nach dem Relaunch des LTV-Webauftritts im März 2010 wird es eine eigene Rubrik "Unterwasser-Rugby" geben, in die wir selbstständig und zeitnah Informationen einpflegen können.

Artikel Weser Kurier

Am 11.10. hat der Weser Kurier einen riesigen hervorragenden Bericht über UW-Rugby aus der Sicht von James Carsten Bond Teuchert veröffentlicht, den ihr unter WK_BERICHT.pdf nachlesen könnt.

Artikel Handelsblatt

Am 08.09.2009 ist im Handelsblatt ein Artikel über Randsportarten mit Blickwinkel auf UW- Rugby erschienen. Diesen Artikel könnt ihr unter Handelsblatt_Artikel.pdf nachlesen.

BTSC Newsletter

Im Newsletter des Bremer Tauchsportclub Sterntaucher BTSC erschien nach unserem Probetraining am 18.05. im Newsletter des BTSC folgender Beitrag, der von Michael zur Verfügung gestellt wurde:

Geschichte des UW-Rugbys

UW Rugby ist eine sehr junge Sportart. Ein Mitglied des Deutschen Unterwasser Clubs (DUC) Köln, mit dem Namen Ludwig von Bersuda, welcher im Jahre 1961 auf die Idee eines Ballspiels unter Wasser kam. Dafür füllte Bersuda den Ball mit Salzwasser. Weil das spezifische Gewicht des gefüllten Balls nun größer war als des normalen Wassers, stieg der Ball nicht mehr an die Oberfläche, sondern sank langsam zu Boden. Die Sinkgeschwindigkeit konnte innerhalb bestimmter Grenzen durch die Konzentration der Salzlösung kontrolliert werden. Somit war der erste Unterwasser Ball erfunden.
Jörg und Enno, vom LTV-Bremen UW- Rugby – Team, haben uns in die Idee, das Wichtigste zum Regelwerk (welches aus über 80Seiten besteht) und die notwendigsten Techniken / Spielzüge eingewiesen. Nach einem kurzen theoretischen Teil ging es dann ins Wasser. Aufwärmen, Konditionstraining sowie die Technik Unterwasser-Bälle gezielt zu werfen.... Dann noch schnell einen praktischen Teil: wie bekomme ich den Ball in den Korb, wenn dieser bewacht wird! Zum Schluss wurden zwei Mannschaften gebildet. Das Spiel konnte beginnen. Einfach genial... Gewundert hatten wir uns schon, als Jörg erläuterte, dass in einem regulären Spiel die Spieler alle 30...60sec ausgewechselt werden.....hinterher wussten wir warum.... Die UW-Rugby Mannschaft trainiert immer Donnerstags im Unibad 20:30 Uhr : Treffen am Beckenrand (PÜNKTLICH!!) 20:45 - 22:00 Uhr : Training / Spiel Jeder, auch Neueinsteiger, sind herzlich willkommen. Jörg bittet darum, dass man/frau sich vorab bei ihm anmeldet. eMail von Jörg Schicke: Webmaster@SchickeSeite.de Auf der Homepage von Jörg: www.schickeseite.de findet ihr weitere Informationen zum Thema UW-Rugby
Dann kam die Frage, was für ein Spiel man nun mit diesem Ball spielen kann. Auch hier hatte Ludwig von Bersuda eine Idee. Er spannte in der Mitte des Beckens ein Netz auf, wie beim Volleyball, welches 1 m
über dem Beckenboden endete. Zwei Mannschaften spielten gegeneinander, wobei das angreifende Team die Aufgabe hatte, den Ball ins Gegnerische Feld zu bringen und in einen Korb zu stecken. Da war nun die Idee des Spiels.

Termine

Liga

  • 29. November 2009 in Rostock
  • 12. Dezember 2009 in Paderborn
  • 7. Februar 2010 in Berlin
  • 6/7. März in Bremen (!!)
  • 02. Mai in Lübeck

andere

  • 22.10.2009    Beginn des Anfängertrainings
  • 16.01.-17.01.2010    Göttinger Neujahrsturnier

Die Sieger von Paderborn

(Es fehlt Ralf Herzog, der hatte sich verlaufen)

Die Manschaft

Die UW-Rugby Mannschaft des LTV-Bremen beim 1. Rostocker Greif im Juni 2009
Die Mannschaft bei der Urkundenverleihung

Protokolltisch

Protokolltisch am 4. Spieltag in Bremen Grohn